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Kunden lesen für uns zur Probe

Buchverrisse

Seit ca. 3 Jahren lesen einige unserer Kunden Leseexemplare, die wir von den Verlagen bekommen, zu Probe. Die meisten Buchbesprechungen,die geschrieben werden, sind positiv, doch gibt es auch immer mal wieder "Ausreißer". Bei unseren Lesetipps finden Sie die Rezensionen, die Lust auf das Lesen machen, an dieser Stelle werden wir ab sofort die Bücher nennen, vor denen unsere Kunden warnen. Wir behalten uns dabei vor, den Text zu kürzen.

Ulrich Ritzel: Beifang

von unserer Kundin Beate Wilcken

 

Inhaltsangabe:

 

Der pensionierte Kommissar Hans Berndorf übernimmt den Auftrag, private Ermittlungen zu einem Mord an einer jungen Frau anzustellen, deren Mann als scheinbar überführter Täter vor Gericht steht. Doch bevor Berndorf vor Ort eintrifft, um die Arbeit aufzunehmen, ist sein Auftraggeber, der Verteidiger des Anklagten, tot – von einem Zug überrollt. Mord oder Selbstmord ?

Berndorf erfährt, dass sein Auftraggeber in heftige Auseinandersetzungen mit dem Vorsitzenden Richter geraten ist über das Verschwinden eines entscheidenden Beweisstückes, nämlich eine Goldkette mit einem sogenannten Hochzeitsring mit dem Motiv des Sündenfalls. Nachforschungen zum Hintergrund des Ringes führen zu allerlei merkwürdigen Zusammenhängen: Der Richter und der Verteidiger waren entgegen dem Augenschein seit langen Jahren gute Bekannte, einige „ehrenwerte“ Bürger sind in illegale Geldgeschäfte verstrickt…

Berndorf lässt sich durch Ulm und Umgebung kutschieren, immer auf der Suche nach neuen Informationen zu dem alten Ring. Dabei geraten auch die 40er Jahre in seinen Blick  und er stößt auf ein Verbrechen, das den Anfang der heutigen Ereignisse bildet.

   

Bewertung:

Mir persönlich hat das Buch nicht gefallen. Mir fehlte ein bisschen der rote Faden – die Handlung sprang mir zu häufig zwischen verschiedenen Personen und Orten hin und her, und ich hatte immer das Gefühl, dass mir wichtige Informationen über die Hauptpersonen fehlen würden (ich habe die Vorgänger nicht gelesen). Daher fand ich das Verfolgen der Handlung und das Lesen an sich mühsam.

Vielleicht lag es auch daran, dass ich vor „Beifang“ die drei Bücher von Stieg Larssen verschlungen habe (Suchtfaktor !!), die ja in ganz anderem Stil geschrieben sind, so dass der Kontrast einfach zu groß war und ich mich nicht bzw. nur schlecht auf die sprunghafte Handlung von „Beifang“ einlassen konnte.

Wer sich selbst ein Urteil bilden möchte:

http://bit.ly/bjsG3m

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